„Beziehungsorientiert“ bedeutet für mich, weg von einem Familienleben mit Streit, Machtkämpfen und Stress, hin zu einem Beziehungsmodell, welches ein liebevolles Miteinander ermöglich.

Dabei geht es auch darum, herkömmliche Erziehungsansätze, die mit Einsatz von Macht, Kontrolle, Lob, Strafe und Konsequenz arbeiten, zu hinterfragen und einen neuen Blick auf Kinder und ihre Bedürfnisse zu entwickeln.

Ein Blick der wegführt von einem Erziehungsmodell, welches mit ständigen Machtkämpfen einhergeht und sowohl für Eltern als auch für Kinder unendlich frustrierend und mühsam ist, hinzu einem Beziehungsmodell, welches gegenseitige Wertschätzung und Respekt in den Mittelpunkt stellt und so ein liebevolles und verständnisvolles Miteinander ermöglicht.

„Beziehungsorientiert“ bedeutet auch, neue Möglichkeiten zu erarbeiten, mit denen es gelingen kann, in der Beziehung zum Kind authentisch und klar zu bleiben, eigene Grenzen zu erkennen und zu vermitteln, für ein liebevolles Familienleben mit Lachen, Spaß und Wachstum.

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Grundannahmen

  • Kinder sind gleichwertig, aber nicht gleichberechtigt.

Gleichwürdigkeit in Beziehungen bedeutet, anzuerkennen, dass alle Menschen, egal welchen Alters, von gleichem Wert sind, und die persönliche Würde und Integrität des anderen zu respektieren.

  • Kinder brauchen Führung und Eltern, die Verantwortung übernehmen.
  • Kinder lieben ihre Eltern bedingungslos und kooperieren unter allen Umständen mit Erwachsenen, unabhängig davon, ob das für sie förderlich ist oder nicht.

Wenn Kinder aufhören zu kooperieren, dann wurde entweder ihre Kooperationsbereitschaft überstrapaziert oder ihre Integrität verletzt. Es geschieht niemals, weil sie nicht kooperieren wollen.

  • Kinder brauchen Eltern, die einigermaßen genau wissen, was sie wollen und die bereit sind, ihre Regeln und Werte immer wieder zu überprüfen und sich mit ihren Kindern weiterentwickeln.
  • Kinder brauchen Eltern, die ihnen die elementare Botschaft vermitteln: „Du bist o.k., so wie du bist.“
  • Trauer, Enttäuschung und Wut – das sind völlig normale und wichtige Emotionen, die zu empfinden dem Kind überhaupt nicht schaden, die es im Gegenteil reifen lassen.
  • Erziehung als Machtkampf ist immer eine schlechte Idee, weil sowohl Eltern als auch das Kind am Ende als Verlierer dastehen uns sich die Qualität ihrer wechselseitigen Beziehung spürbar verschlechtert hat – ganz gleich, wer zwischendurch einen Punktsieg verbuchen konnte.

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