Warum das, was du bisher getan hast, nicht funktioniert hat

Bevor du auf meine Seite gekommen bist, hast du sicherlich schon einiges unternommen, um euer Problem zu lösen. Du hast vielleicht Bücher gelesen, das Internet durchforstet, mit FreundInnen gesprochen, den Kinderarzt kontaktiert, Erziehungsberatung und/oder Therapie in Anspruch genommen und geändert hat sich wenig oder nichts.
Das liegt vermutlich an folgenden vier Gründen:


Der Fokus liegt auf dem unerwünschten Verhalten deines Kindes

Die meisten Eltern kommen mit einer Liste von Dingen, die ihr Kind nicht oder anders machen soll und haben mit Methoden, wie Belohnung oder Strafe bereits alles versucht, um das Kind zum Gegenteil zu motivieren. Wann immer du jedoch einem anderen Menschen vorschreibst, was er tun soll und versuchst deinen Standpunkt durchzusetzen, erzeugt das Druck, und zwar aus dem Grund, das Menschen ein Bedürfnis nach Autonomie haben und selbst bestimmen wollen. Bei Kindern kann man das sehr schön in der sogenannten “Autonomiephase” (Trotzphase) beobachten, wo sie sich sich aus der Abhängigkeit ihrer Eltern befreien und zu einem eigentständigen Individuum entwickeln. Wenn ihnen also sehr eng Verhalten vorgeschrieben wird, erzeugt das Widerstand und wenn dieser Widerstand dann mit dem Einsatz von Macht gebrochen wird, schädigt das das Vertrauen und die Beziehung zum Kind.

Fehlende Authentizität

In vielen Erziehungsratgebern kann man lesen, dass Kinder Grenzen brauchen und dass es wichtig ist, diese immer gleich zu halten und durch Wiederholung einzuüben und mit Konsequenz zu bewachen. Das ist aber überhaupt nicht notwendig, denn in den meisten Fällen können Kinder, wenn sie sich gegen Grenzen wehren, diese nicht spüren – oftmals handelt es sich dabei um abstrakte oder übernommene Regeln,  die aufgestellt wurden, weil “man” es eben so macht. Kinder aber brauchen Eltern, die mit ihren persönlichen Grenzen, mit ihren Werten und mit dem, was sie wollen oder nicht wollen sichtbar und spürbar sind. Wenn Eltern klar sind, z.B. bei Themen wie, dass ihr Kind in jungen Jahren definitv nicht rauchen oder Alkohol trinken darf, diskutieren sie selten ewig herum, sondern können sich an der Authentizität der Eltern orientieren.

Beeinträchtigung der Beziehung

Wenn Du über längere Zeit Punkt 1 und 2 nicht beachtest, schädigt das das Vertauen zwischen Eltern und Kind. Die Grundlage einer jeden Beziehung aber ist Vertrauen und wenn dein Kind das Gefühl hat, dass es dir als Mama/Papa nicht vetrauen kann, fällt es ihm schwer, sich von dir führen zu lassen.
Beziehung lässt sich nicht mir einem einfachen Coachingtrick reparieren, sondern sie braucht Zeit. Es lohnt sich aber, ab sofort daran zu arbeiten und sie neu aufzubauen.

Falsch verstandenen Wertschätzung

Es gibt zwei große Missverständnisse bezüglich eines wertschätzenden Umgangs zwischen Eltern und Kindern:
Wenn du in die Beziehung zu einem Kind reingehst, mit der Idee, dass du derjenige bist, der bestimmt und sagt, was das Kind tun und wie es sein soll, missbrauchst du deine Machtposition als Erwachsener und es wird schwierig, dein Kind wertschätzend zu führen.
Aber auch, wenn du auf der anderen Seite die Bedürfnisse deines Kindes über deine eigenen stellst und alles machst, was dein Kind sich wünscht, ist es nicht möglich eine gleichwürdige und wertschätzende Beziehung einzugehen.
Eine Lösung kann nur stattfinden, wenn die Bedürfnisse von Eltern und Kinder gleich viel wert sind und Möglichkeiten gefunden werden, dass alle ohne Schädigung zu dem kommen, was sie sich wünschen und brauchen.

Wenn du wissen willst, was mein Angebot, von dem, was bisher nicht funktioniert hat, unterscheidet und warum es verblüffend leicht sein kann, eure Konflikte dauerhaft zu lösen, dann schaut dir doch meine SE-AU-WE-Methode an.